Die Erfindung demokratischer Repr sentation in den Federalist Papers

Author: Beatrice Brunhöber
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 3161502752
Release Date: 2010
Genre: Law

English summary: The Federalist Papers are not only the intellectual underpinning of the US constitution but also its most important commentary. In it, Alexander Hamilton, James Madison and John Jay combine democracy and representation, two concepts which had previously been regarded as mutually exclusive. Their ideas first made it possible to achieve democracy not only on a small scale but in a large continental state with a diverse population. Beatrice Brunhober however not only introduces the Federalist Papers into the academic discussion, a work on par with European classics of constitutional theory but for the most part overlooked in Germany, she analyzes the Federalist Papers and demonstrates how political decision-making by means of democratic representation are even possible in a pluralistic society. She furthermore establishes the foundations for an understanding of representation that neither requires the existence of a preceding entity, such as an ethnic people, nor is aimed at the incarnation of a specific concept, such as a presumed public benefit, and thus paves the way for the idea of democratic representation beyond the nation state. German description: Die Federalist Papers sind nicht nur das Credo der US-amerikanischen Verfassung, sondern auch ihr wichtigster Kommentar. In ihnen verknupften Alexander Hamilton, James Madison und John Jay die bis dahin als Gegensatze geltenden Ideen von Demokratie und Reprasentation. Damit wurde es moglich, Demokratie nicht nur im Kleinstaat, sondern auch in einem ausgedehnten Flachenstaat mit einer vielfaltigen Bevolkerung zu verwirklichen. Die Untersuchung von Beatrice Brunhober geht uber die Rezeption dieses Werkes, das den europaischen Klassikern der Verfassungstheorie ebenburtig ist, hinaus. So zeigt die Autorin in ihrer fundierten Analyse der Federalist Papers auf, wie demokratische Reprasentation einheitliche politische Entscheidungen in einer pluralistischen Gesellschaft uberhaupt erst ermoglicht. Sie ebnet mit ihren Grundlagenuberlegungen zudem den Weg fur eine Idee demokratischer Reprasentation jenseits des Nationalstaates.

ffentlichkeit in den Federalist Papers

Author: Florian Greiner
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783640320264
Release Date: 2009
Genre:

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 1,0, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Seminar fur Wissenschaftliche Politik), Veranstaltung: Vorkurs, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Hausarbeit wurde im Rahmen eines Vorkurses fur Erstsemester Politik-Studenten mit dem Schwerpunkt "Offentlichkeit" verfasst., Abstract: Die Federalist Papers" gelten seit jeher als Klassiker der politischen Theorie. Schon kurze Zeit nach dem Erscheinen des Federalists" war klar, dass den drei Autoren Alexander Hamilton, James Madison und John Jay weit mehr gelungen war als die blosse Rechtfertigung und Verteidigung der entworfenen US-Verfassung in der offentlichen Diskussion um deren Ratifizierung. In der Tat lassen sich in der heutigen Forschung eine Vielzahl verschiedener Interpretationsansatze und Deutungsmuster zu den Federalist Papers" erkennen. So wird beispielsweise auf den Aspekt verwiesen, dass mit den Federalist Papers" die ersten theoretischen Begrundungen eines republikanisch verfassten Gemeinwesens geschaffen wurden. Ferner handle es sich aber auch um eine Darlegung der politischen Ziele und Ideale der amerikanischen Grundervater. Nach Konsens der heutigen Forschung seien die Federalist Papers" zudem der authentischste Kommentar und die bislang beste Interpretation (zu) einer Verfassung, die seit nunmehr 225 Jahren fast unverandert besteht; ein Aspekt, dem die Federalist Papers" nicht zuletzt auch ihre ungebrochene Aktualitat verdanken. In dieser Hausarbeit soll nun das Offentlichkeitsmodell der Federalist"-Autoren untersucht werden. Es wird hierbei die These vertreten, dass sich aus den Federalist Papers" ein solches Offentlichkeitsmodell herausarbeiten lasst. Da sich im Federalist" nur sehr wenige direkte Bezuge zur Offentlichkeit finden lassen und von den Autoren kein explizites Modell von Offentlichkeit formuliert wurde, erscheint dies keineswegs selbstverstandlich"

Das Gewaltenteilungsmodell von Montesquieu in den Federalists Papers

Author: Sarah Hölting
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783656667476
Release Date: 2014-06-10
Genre: Political Science

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, Note: 1,3, Universität Hamburg (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Department Sozialwissenschaften Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Politische Theorien der Amerikanischen Revolution, Sprache: Deutsch, Abstract: Nachdem die dreizehn amerikanischen Kolonien zwischen 1776 und 1783 die Unabhängigkeit von ihrem Mutterland England errangen, wurde 1787 auf dem Konvent in Philadelphia eine neue Verfassung ausgearbeitet. Diese warf die bis dato konföderative Ordnung zugunsten eines Bundesstaates um. Die wichtigsten Verfassungsbefürworter, Alexander Hamilton, James Madison und John Jay, traten als Federalists in eine öffentliche Diskussion mit den Verfassungsgegnern. Um die Mehrheit von der Ratifikation der Verfassung zu überzeugen, veröffentlichten die Federalists eine Artikelserie, die Federalists Papers. Diese erschien zwischen 1787 und 1788 im Raum New York. Schließlich wurde die Verfassung 1787 angenommen und ist noch heute in Kraft. Vor allem verteidigten die Federalists die Gewaltenteilung. Madison bezeichnet Montesquieu in den Federalists Papers als „Orakel, dass zu diesem Thema immer befragt und zitiert wird“. Im Rahmen meiner Hausarbeit möchte ich herausarbeiten, inwieweit die Federalists die Gewaltenteilungslehre Montesquieus übernommen, abgeändert oder weiterentwickelt haben. Diese Frage werde ich in Abschnitt 4 Punkt 4.1-3. diskutieren. Zuvor werde ich die Teilung der Gewalten im Sinne Montesquieus und der Federalists erläutern. Als Quelle für die Federalist Papers habe ich die Übersetzung von Barbara Zehnpfennig bemüht.

Die Federalist Papers als Staatsphilosophie und Kommentar zur Nordamerikanischen Verfassung

Author: Markus Andreas Mayer
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783638898355
Release Date: 2008-01-27
Genre: Law

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 1,4, , 75 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Untersuchung hat Darstellung der Idee des Bundesstaates von JAY, HAMILTON und MADISON zum Thema. Dieses Konzept ist wesentlicher Teil ihrer Staatsphilosophie und ergibt sich aus der Forderung nach einer „more perfect Union“, die die Schwächen der Articles of Confederation beseitigen sollte (Ziffer 2). Zunächst werden schon vorhandene Untersuchungen zur Bundesstaatsidee in den Fede-ralist Papers diskutiert (Ziffer 3). Sodann wird die Grundprinzipien der Idee des Bundesstaates identifiziert und die konkrete Entstehung eines Bundesstaates in Amerika (die Autoren des Federalist setzten ihre Ideen weitestgehend um, auch daraus ergibt sich die Aktualität des Federalist) geschildert (Ziffer 4). Von besonderem Interesse waren damals die Beziehung von „States“ und „Union“ und welche Kompetenzen von den „States“ an die „Union“ delegiert werden sollten (Ziffer 5). Eine Frage, die auch heute in Europa von Bedeutung ist. Diese Kompetenzen werden danach gegliedert nach den Staatsgewalten geschildert (Ziffer 6). Das System der „checks und balances“ findet hier seinen Ursprung. Schließlich wird noch die Frage beantwortet, ob die Verfassung letztlich „federal“ oder „national“ ist (Ziffer 7). Ein Ausblick rundet die Untersuchung ab.

Die Federalist Papers als Vorbild f r die Verfassung der Europ ischen Union

Author: David Breitwieser Alfaro
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783668380974
Release Date: 2017-01-17
Genre: Political Science

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Die Größe der Demokratie, Sprache: Deutsch, Abstract: In den Jahren 1787 und 1788 veröffentlichten die amerikanischen Gründerväter Alexander Hamilton, James Madison und John Jay die Verfassungskommentare Federalist Papers, die mit rhetorischem Geschick und sorgfältiger Argumentation die Vorteile eines neuen Verfassungsentwurfes für die dreizehn amerikanischen Staaten anpriesen und für diesen warben. Seit jeher zählen die Federalist-Artikel als „hervorragendster Text zur politischen Theorie“ (Bailyn 1992: 271), den die Vereinigten Staaten von Amerika hervorgebracht haben und die innovativen Theorien der Federalist Papers gelten bis heute als geistige Urheber der amerikanischen Demokratie. Der Begriff der Macht und die Frage nach der Organisation dieser, kann als elementare oder sogar zentrale Kategorie des Politischen bezeichnet werden. Die theoretischen Bestimmungen der Organisation der Macht sind dabei so facettenreich wie die Definitionen der Politik selbst. Die Ausprägung der Machtorganisation mit der sich die vorliegende Arbeit beschäftigt, stellt sich der Frage ob Macht zentral organisiert sein sollte, in Form eines Nationalstaates oder eines Bundesstaates, oder ob die Souveränität der einzelnen Einheiten (Länder) gewahrt wird und diese sich weitgehend eigenständig verwalten, beispielsweise in Form eines föderalen Staatenbundes. Vor diesem Hintergrund soll in der vorliegenden Arbeit überprüft werden, ob die politische Theorie der Federalist Papers als mögliches Vorbild für eine Verfassung der Europäischen Union (EU) und folglich für eine Vertiefung der Europäischen Integration im Sinne der „Vereinigten Staaten von Europa“ dienen kann. Die gegenwärtige Situation in Europa und die gefühlte „Stagnation“ des Projekts der europäischen Integration laden förmlich dazu ein, eine Verfassung anlehnend an die Federalist Papers als Alternative und „genuin demokratische Konstituierung der Europäischen Union“ auszuarbeiten, mindestens jedoch diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen.

Der Einfluss der Staatsphilosophie John Lockes auf die Federalist Papers

Author: Sebastian Dregger
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783638450775
Release Date: 2005-12-29
Genre: Political Science

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universität Trier, Veranstaltung: Demokratie und Repräsentation, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: John Lockes „Zwei Abhandlungen über die Regierung“ gelten ebenso wie die Federalists Papers als Klassiker der neuzeitlichen politischen Philosophie. Dabei sind es vor allem zwei Merkmale, die sowohl Lockes Abhandlungen wie auch die Federalists auszeichnen und zu Klassikern machen: Hier ist zunächst auf die praktische Wirkungsgeschichte der Werke zu verweisen; Locke ist der Philosoph der englischen „Glorious Revolution“ von 1688/89. Auch wenn sein Werk, das er 1690 veröffentlichte, von seiner Entstehungsgeschichte nicht unmittelbar als eine Antwort auf dieses historische Ereignis zu verstehen ist , so gelten seine Gedanken als eine theoretische Rechtfertigung des sich damals herausbildenden Verfassungskompromisses in England. Die Federalists, eine Sammlung von 85 zwischen Oktober 1787 und März 1788 in verschiedenen New Yorker Zeitschriften unter dem gemeinsamen Synonym „Publius“ veröffentlichten Aufsätzen, geschrieben von James Madison, Alexander Hamilton und John Jay, hatten ausdrücklich das Ziel, die New Yorker Bevölkerung von einer Ratifikation der amerikanische Bundesverfassung zu überzeugen, welche, vorher in Philadelphia ausgearbeitet, die alten Confederate Articles mit einer bundesstaatlichen Verfassung ablösen sollte. Zweitens zeichnen sich beide Texte durch ihre zentralen Wertvorstellungen im Hinblick auf eine politische Verfassung aus: Für Locke wie für die Federalists ist politische Herrschaft nur dann gerecht, wenn sie auf der dauerhaften Zustimmung der Herrschaftsunterworfenen beruht sowie deren Grundrechte achtet. Neben der Tatsache, dass die englische und amerikanische Verfassung bis heute geltendes Recht sind, dürften es diese liberalen, aus der philosophischen Tradition der angelsächsischen, empiristischen Aufklärung stammenden Wertvorstellungen sein, die den Texten Lockes und der Federalists ihre besondere Ausstrahlungskraft auf die praktische Politik wie auf die politische Theorie bis heute verleiht.

Die Federalist Papers und die Entwicklung der Verfassungsgerichtsbarkeit der Fall Marbury versus Madison in den USA

Author: Jannis Frech
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783638027076
Release Date: 2008-03-20
Genre: Political Science

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universität Bremen (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Grundtexte zur politischen Philosophie: Frühe neuzeitliche Positionen zur Legitimation politischer Ordnung (Hobbes, Locke, Rousseau, Federalist Papers), 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Weiße Gebäude im Kolonialstil, unendlich weite Landschaften, unerforscht und unbesiedelt, pulsierende Handelszentren und reger Schiffsverkehr auf allen Gewässern. Willkommen im Amerika der Gründerzeit, zum Ende des 18. Jahrhunderts. Die Vereinigten Staaten, gerade erst in die Unabhängigkeit entlassen, sind nach Jahren des Krieges und der Unsicherheit nun gewollt und verpflichtet eine Ordnung zu finden, die ihnen Freiheit und Frieden, Gerechtigkeit und Individualität ermöglicht. Der Weg dorthin ist mühsam und kompromissreich, Anhänger von starken Einzelstaaten stehen Visionären einer starken Union entgegen. Anarchisten, Monarchisten, Demokraten und jedwede Staatsform vertretende Personen diskutieren breit und unnachgiebig Vorteile und Nachteile jeder Ordnung. Letztendlich waren es starke Charaktere, die für Einigung und Ergebnis standen. Männer wie George Washington, James Madison oder Alexander Hamilton. Ein so großes Land von Grund auf neu zu errichten ist ein ungeheuer verantwortungsvolles und ebenso beispielloses Abenteuer, auf das sich die Bürger der nun vereinigten Staaten von Amerika einließen. Ich möchte in meiner Hausarbeit zeigen, wie Amerika seine Verfassung entdeckte, verstand und ansah, indem ich fünf wesentliche Artikel aus den Federalist Papers darlege und analysiere. Die Vorgabe der Artikel entstammt dem Programm des zugehörigen Seminares von Frau Prof. Dr. Tine Stein zum Thema „Grundtexte zur politischen Philosophie.“ Anschließend möchte ich am Beispiel des Falles Marbury versus Madison die Entwicklung der Verfassungsgerichtsbarkeit im jungen amerikanischen Rechtssystem darstellen und zuletzt beide Teile miteinander verknüpfen, um zu prüfen ob zentrale Visionen der Gründerväter, ausgedrückt unter anderem in den Federalist Papers auch in der anschließenden Geschichte verwirklicht wurden. Die historischen Rahmenbedingungen der Federalist Papers haben nicht nur entscheidenden Einfluss gehabt, sondern bildeten im Grunde genommen überhaupt erst eine notwendige Voraussetzung für ihre Entstehung. Als Folge der merkantilistischen Steuerpolitik Englands gegenüber den amerikanischen Kolonien steigerte sich der Ungehorsam der Neu-Amerikaner, beginnend 1773 mit der Boston Tea Party und gipfelnd im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775-1783). Diesen Krieg führten die Einzelstaaten Amerikas gemeinsam, zunächst aber ohne bindende vertragliche Grundlagen.

Die Autoren der Federalist Papers ihr Menschenbild und die Notwendigkeit des Staates

Author: Markus Andreas Mayer
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783638917148
Release Date: 2008
Genre:

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 1,4 (Gesamtnote), Universitat der Bundeswehr Munchen, Neubiberg (Universitat der Bundeswehr Munchen), 84 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit ist eine uberarbeitete Fassung eines Unter-Themas meiner Diplomarbeit mit dem Titel "Analyse der Bundesstaatsidee in den Federalist Papers" und in den Werken der Autoren der Papers," Abstract: In der folgenden Untersuchung wird ausgehend von den Autoren der Federalist Papers und ihrem Menschenbild dargelegt, warum es nach deren Auffassung uberhaupt einen Staat geben solle, was eine Mindestvoraussetzung fur die Idee des Bundesstaates, welcher ein auf ganz bestimmte Art und Weise gestalteter Staat ist, darstellt. Dabei sollen auch fur die Untersuchung wichtige allgemeine Hintergrundinformationen uber HAMILTON, JAY und MADISON sowie der hier hauptsachlich betrachteten Schrift, dem Federalist," in systematischer Art und Weise gegeben werden (Ziffer 2+3). Danach wird die geschichtliche Ausgangssituation geschildert und gezeigt, wie es zu einer Unabhangigkeit Amerikas kam und welche Implikationen fur die amerikanische Verfassung dies mit sich brachte. Ausgehend vom Menschenbild der Autoren des Federalist werden sodann die daraus resutierenden Thesen uber die Notwendigkeit des Staates dargestellt und erlautert (Ziffer 4). Ein Ausblick rundet die Untersuchung ab."

Federalists Papers ein Konzept der Demokratie im Kampf gegen den politischen Extremismus

Author: Saja Dawaadorsh
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783640444373
Release Date: 2009
Genre:

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,3, Universitat Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser Arbeit sollen die politischen Theorien und Ideen der Federalists Papers und ihrer Autoren sein. Zu untersuchen wird sein, ob die Theorien und Konzepte der amerikanischen Verfassungsvater die Demokratie starken und ihre als Instrumente gegen den politischen Extremismus fungieren konnen. Indirekt wird durch diese Bearbeitung auch der Versuch gestartet, die Frage zu beantwortet, ob die Demokratie als Theorie bei der Bekampfung ihrer Feinde, wie dem politischen Extremismus von seinem demokratischen Prinzipien abkommen soll. Dazu bedarf es der Uberprufung, ob der Extremismus oder ahnlich gerichtete Gruppierungen in den Federalists Papers auftauchen und ob und wie gegen sie vorgegangen werden soll. Die Federalists Papers wurden deshalb als Untersuchungsgegenstand ausgesucht, weil sie umfassend die politischen Ideen und Theorien darstellen, die zur spezifischen Institutionalisierung der amerikanischen Bundesstaates fuhrte und deshalb eine grosse historische Bedeutung fur die letzte Weltmacht USA darstellt, die nicht nur sichtbar durch den 11. September, wie andere Demokratien gegen den politischen Extremismus kampfen mussen. Zwecks dieser Zielsetzung werden in dieser Arbeit, die Konzepte der Federalist Papers mit den Konzepten der streitbaren Demokratie und der offenen Gesellschaft, verglichen. Die grosste Schwierigkeit dieser Arbeit wird wohl die Gegenuberstellung des modernen Begriffes des politischen Extremismus mit dem Begriff der factions sein, der in den Federalist Papers als die grosste Bedrohung der jungen foderalen Republik angesehen wird. Deshalb [sollte man] sich bemuhen, jeden Plan gebuhrend zu wurdigen, der ohne Verletzung seiner politischen [und demokratischen] Prinzipien, Abhilfe fur dieses Ubel verspricht" (Adams 1994: S. 50). [...]"

Was bedeutet good government bei den Autoren der Federalist Papers

Author: Markus Andreas Mayer
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783638906340
Release Date: 2008-01
Genre:

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: USA, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Abhandlung soll untersucht werden, fur welche Form der Staatsorgani-sation HAMILTON, JAY und MADISON pladierten und warum diese deren Vorstel-lung von good government" am besten erfullt. Da hier offensichtlich ein Entschei-dungsvorgang vorgelegen hat, soll die damalige Situation entscheidungstheoretisch ana-lysiert werden. Fur dieses Unterfangen wurde ein entscheidungstheoretisches Modell ausgewahlt und an die Fragestellung angepasst (Ziffer 2). Sodann werden die Moglichkeiten, die Idee des good government" umzusetzen disku-tiert (Ziffer 3) und bewertet (Ziffer 4). Dabei zeigt sich, dass die Autoren des Federalist fur eine Union" pladieren."

Federalists Papers ein Konzept der Demokratie im Kampf gegen den politischen Extremismus

Author: Zaya Davaadorj
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783640444663
Release Date: 2009-10-13
Genre: Political Science

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,3, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser Arbeit sollen die politischen Theorien und Ideen der Federalists Papers und ihrer Autoren sein. Zu untersuchen wird sein, ob die Theorien und Konzepte der amerikanischen Verfassungsväter die Demokratie stärken und ihre als Instrumente gegen den politischen Extremismus fungieren können. Indirekt wird durch diese Bearbeitung auch der Versuch gestartet, die Frage zu beantwortet, ob die Demokratie als Theorie bei der Bekämpfung ihrer Feinde, wie dem politischen Extremismus von seinem demokratischen Prinzipien abkommen soll. Dazu bedarf es der Überprüfung, ob der Extremismus oder ähnlich gerichtete Gruppierungen in den Federalists Papers auftauchen und ob und wie gegen sie vorgegangen werden soll. Die Federalists Papers wurden deshalb als Untersuchungsgegenstand ausgesucht, weil sie umfassend die politischen Ideen und Theorien darstellen, die zur spezifischen Institutionalisierung der amerikanischen Bundesstaates führte und deshalb eine große historische Bedeutung für die letzte Weltmacht USA darstellt, die nicht nur sichtbar durch den 11. September, wie andere Demokratien gegen den politischen Extremismus kämpfen müssen. Zwecks dieser Zielsetzung werden in dieser Arbeit, die Konzepte der Federalist Papers mit den Konzepten der streitbaren Demokratie und der offenen Gesellschaft, verglichen. Die größte Schwierigkeit dieser Arbeit wird wohl die Gegenüberstellung des modernen Begriffes des politischen Extremismus mit dem Begriff der factions sein, der in den Federalist Papers als die größte Bedrohung der jungen föderalen Republik angesehen wird. „Deshalb [sollte man] sich bemühen, jeden Plan gebührend zu würdigen, der ohne Verletzung seiner politischen [und demokratischen] Prinzipien, Abhilfe für dieses Übel verspricht“ (Adams 1994: S. 50). [...]

Die 24 wichtigsten Regeln der Wirtschaft

Author: Henry Hazlitt
Publisher: FinanzBuch Verlag
ISBN: 9783862485932
Release Date: 2014-02-14
Genre: Business & Economics

In kaum einem Bereich spuken so viele Irrtümer herum wie in der Ökonomie. Zudem sind sie so weit verbreitet, dass sie als gültige Lehrmeinung angesehen werden. Themen wie staatliche Zinsmanipulation, Sparen, Inflation, Mindestlöhne oder Branchenrettung, wie die der Banken, sind aktueller und missverstandener denn je. Deshalb ist es wichtig zu wissen, was wirklich hinter den Begriffen steckt, wie sie zusammenwirken und welche praktischen Folgen (staatliche) Eingriffe haben. Niemand könnte ein Verständnis wirtschaftlicher Grundlagen besser vermitteln als Henry Hazlitt. Als einer der ganz Großen der Österreichischen Schule wird er in einem Atemzug mit Mises, Hayek und Rothbard genannt. Seine Begabung für elegante, populäre Darstellungen wirtschaftlicher Zusammenhänge haben dieses Buch entstehen lassen. In 24 kurzweiligen Kapiteln vermittelt er sein umfassendes Wissen, von Steuern über die Idee der Vollbeschäftigung bis zu Preisen und Inflation. Die 24 wichtigsten Regeln der Wirtschaft, ein Klassiker der Ökonomie jetzt auf Deutsch und heute noch so aktuell wie zur Erstveröffentlichung 1946.

Die Rolle der Verfassung bei Abb de Siey s und in den Federalist Papers

Author: Emily Mühlfeld
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783638222396
Release Date: 2003-10-09
Genre: Political Science

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Hauptseminar: The Federalist Papers, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Fast zur gleichen Zeit, jedoch ein wenig vor Sieyès` Aufsatz “Was ist der Dritte Stand?” veröffentlichten Hamilton, Madison und Jay die Federalist Papers in amerikanischen Zeitungen. Von Oktober 1787 bis Mai 1788 erschienen ihre Artikel unter dem Pseudonym Publius2. Sie erklärten den Entwurf der Bundesverfassung, der beim Verfassungskonvent von Philadelphia entworfen worden war, und forderten seine Ratifizierung. Interessanterweise gibt es viele Parallelen zwischen dem Denken von Sieyès, das in seinen theoretischen Werken niedergeschrieben ist, und den Federalist Papers, die so etwas wie einen authentischen Verfassungskommentar darstellen. Dies wird schon im einführenden Aufsatz zu den Federalists von Jürgen Gebhardt deutlich, der schreibt: “Aber es scheint, dass nach Publius das Volk die Fülle seiner Souveränität nur im feierlichen Akt der Verfassungsgebung ausübt – eine Handlung, die nicht zu oft wiederholt werden soll und an die das Volk selbst, respektive die Volksvertretung gebunden bleibt.”3 In dieser Arbeit möchte ich in einem ersten Schritt das Denken Sieyès` beleuchten. Dabei werde ich den Dritten Stand und die Rolle der Privilegien bei Sieyès behandeln. Danach wird es nötig sein, auf die Lehre vom pouvoir constituant und dem pouvoir constitué einzugehen, bevor man die Rolle von Verfassung, Gesetz und Naturrechten bei Sieyès erörtern kann. Der nächste Schritt wird der Vergleich mit den Federalist Papers sein. Dementsprechend ist die Rolle der Privilegien in Amerika ein zu behandelnder Punkt, genauso wie die Verfassungsgebung und die geschaffene Gewalt. Am Ende meiner Betrachtungen zu den Federalists kann dann ein Vergleich der Rolle der Verfassung wie der Gesetze und Amendments zur Verfassung gezogen werden. Ein Fazit wird zeigen, inwiefern Sieyès und die Federalists ähnlich dachten, als sie die Rolle der Verfassung klären wollten. Dabei sollte man nie vergessen, dass Sieyès theoretische Schriften die Grundlage für das neue Verfassungsdenken und die neue Einstellung in Bezug auf Volkssouveränität in Europa begründeten, während die Federalists in Amerika die erläuterten Punkte nicht allein als theoretisches Manifest ansahen. Ihre Artikel stellen Erläuterungen zur Verfassung dar, die in Amerika 1788 tatsächlich ratifiziert wurde. 2 Publius Valerius Publicola war der Retter der Römischen Republik; der Name ist also eine Anspielung darauf, dass die neue Verfassung die Union “retten” sollte. 3 Gebhardt 1968, s. 94.

Die Theorien Rousseaus und der Federalist Papers im Vergleich Was k nnen sie heute f r die EU leisten

Author: Adam Hošek
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783668512269
Release Date: 2017-08-29
Genre: Political Science

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Grundlagen und Allgemeines, Note: 1,6, Universität Augsburg (Philologisch- Sozialwissenschaftliche Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Aus dem rechtspopulistischen und/oder europa-skeptischen Spektrum muss sich die EU vermehrt der Frage stellen lassen, ob sie nicht schlicht zu verschiedene Nationalitäten mit ihren spezifischen Kulturen beherbergen würde. Vereinfacht dargestellt ist es eine Frage nach der erforderlichen Homogenität der Gesellschaft - oder ob die Heterogenität die Größe eines Staates einschränkt. Vor diesem Hintergrund sollen in dieser Arbeit zuerst zwei verschiedene Perspektiven von Demokratie und Republik als Staatsverständnis und deren damit einhergehende Konzeptionen des Bürgers und der Ausdehnung der Herrschaft dargestellt werden. Der erste Teil hat Jean-Jacques Rousseau zum Gegenstand, wobei hier insbesondere auf die Elemente des Naturzustandes, des Allgemeinwohls, der Republik und der Erziehung zum tugendhaften Bürger eingegangen wird. Der zweite Schwerpunkt nimmt die Federalist Papers zur Thematik. Hier gilt es, das spezifische Menschen- und Gesellschaftsbild herauszuarbeiten, auf das Demokratieverständnis zu verweisen, das Republikverständnis und die Repräsentationsnotwendigkeit darzustellen, sowie die Gewaltenteilung in den Fokus zu nehmen. Im dritten Schritt geht es um eine Gegenüberstellung der beiden Positionen von Rousseau und den Theoremen der Federalist Papers und der Herausarbeitung spezifischer Merkmale, sowohl differenzierend als auch verbindend. Zum Vierten wird der Versuch unternommen in wie fern die dargelegten historischen Positionen im gegenwärtigen europäischen Einheitsprozess einen Transfer leisten können.